Abraham

Besinnung

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Genesis / 1. Mose / Im Anfang 15, 1-6




Lutherbibel

Die Tora nach der Übersetzung von Moses Mendelssohn

Verdeutschung von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig



Nach diesen Geschichten begab sich’s, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn. 2 Abram sprach aber: HERR, mein Gott, was willst du mir geben? Ich gehe dahin ohne Kinder und mein Knecht Eliëser von Damaskus wird mein Haus besitzen. 3 Und Abram sprach weiter: Mir hast du keine Nachkommen gegeben; und siehe, einer von meinen Knechten wird mein Erbe sein. 4 Und siehe, der HERR sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein, sondern der von deinem Leibe kommen wird, der soll dein Erbe sein. 5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein! 6 Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers.
Durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung. 1999




1Nicht lange hernach wurde dem Awram in einem Gesicht das Wort des Ewigen so: »Fürchte dich nicht, Awram! Ich bin dir ein Schild, deine Belohnung soll sehr groß sein.« 2 Da sprach Awram: »O Herr! O Ewiger! Was willst du mir geben? Ich gehe kinderlos herum. Und der Verwalter meines Hauses ist Eli’eser aus Damasek.« 3 Awram sprach noch weiter: »Siehe, mir hast du keinen Samen gegeben; also beerbt mich mein Hausdiener.« 4 Darauf wurde ihm das Wort des Ewigen so: »Dieser wird dich nicht beerben, sondern einer, der aus deinen Eingeweiden kommen wird, der soll dich beerben.« 5 Er führte ihn hinaus, und sprach: »Sieh gen Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst.« Und er sprach ferner: »So soll dein Same sein!« 5 Awram glaubte dem Ewigen, und dies rechnete er ihm zur Tugend an.

Die Tora nach der Übersetzung von Moses Mendelssohn
mit den Prophetenlesungen im Anhang.
Hg. im Auftrag des Abraham Geiger Kollegs und des Moses Mendelssohn Zentrums Potsdam von Annette Böckler
mit einem Vorwort von Tovia Ben-Chorin. 2001
Lech Lecha. Fünfter Maftir




Nach diesem Bereden ward SEINE Rede an Abram in der Schau,
ein Sprechen:
Fürchte dich nimmer, Abram
ich bin dir Schild,
deines Lohnes ist sehr viel.
Abram sprach:
Mein Herr, DU,
was magst du mir geben,
ich gehe ja kinderbloß dahin
und Wirtschaftssohn meinem Haus ist der damaskische Elieser.
Abram sprach:
Da, mir hast Samen du nicht gegeben,
da muß mein Haussohn denn mein Erbe sein.
Da aber: SEINE Rede an ihn, ein Sprechen:
Nicht wird dich dieser beerben,
sondern der von deinem Leibe ausfährt, der wird dich beerben.
Er führte ihn hinaus ins Freie und sprach:
Blicke doch himmelan und zähle die Sterne,
kannst du sie wohl zählen?
Und sprach zu ihm:
So wird dein Same sein.
ER aber vertraute IHM;
das achtete er ihm als Bewährung.

Die fünf Bücher der Weisung.
Verdeutscht von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig.
9., abermals durchgesehene und verbesserte Auflage der neubearbeiteten Ausgabe von 1954. 1976


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