Paulus

Predigt zu Römer 9, 1-5

Predigt zu Römer 11, 25-32

Aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer








1



16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes zum Heil für jeden, der glaubt, für den Juden zuerst und für den Griechen. 17 Denn die Gerechtigkeit Gottes wird in ihm offenbart aus Glauben in Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte aber wird aus Glauben leben (Habakuk 2, 4).



9



Die Wahrheit sage ich in Christus. Ich lüge nicht. Mein Zeuge, der mich begleitet, ist mein Gewissen im heiligen Geist, 2 dass meine Trauer groß ist und mein Schmerz in meinem Herzen unaufhörlich. 3 Denn ich wünschte, dass ich selbst verflucht sei, fern von dem Christus, meinen Geschwistern zugute, meinen Volksgenossen nach dem Fleisch, 4 die Israeliten sind, denen die Sohnschaft [oder Kindschaft] gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen, 5 denen die Väter [und Mütter] gehören und aus denen der Christus dem Fleisch nach ist. Der über allem Gott ist [1], sei gelobt in Ewigkeit. Amen.

zur Predigt zu Römer 9, 1-5

6 Nicht so, dass das Wort Gottes hingefallen ist. Denn nicht alle, die aus Israel sind, sind Israel. 7 Auch sind nicht alle, die Same Abrahams sind, Kinder, sondern aus Isaak habe ich dir Samen berufen (1. Mose 21, 12 griechisch). 8 Das heißt, nicht die Kinder des Fleisches sind es, die Kinder Gottes sind, sondern die Kinder der Verheißung werden zum Samen gezählt. 9 Denn Wort der Verheißung ist dies Wort: Um diese Zeit werde ich kommen und Sara wird einen Sohn haben (1. Mose 18, 10.14).

10 Aber nicht nur [das], sondern auch Rebekka war aus dem Beischlaf mit einem schwanger, mit Isaak, unserem Vater. 11 Denn als sie noch nicht geboren waren und auch noch nichts Gutes oder Böses getan hatten — damit der Vorsatz Gottes nach der Erwählung bestehen bleibe: 12 nicht aus Werken, sondern von dem, der berufen hat — wurde ihr gesagt: Der Größere wird dem Geringeren dienen (1. Mose 25, 23 griechisch). 13 Wie geschrieben steht: Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst (Micha 1, 2-3 griechisch).

14 Was sagen wir nun? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Auf keinen Fall. 15 Denn zu Mose sagt er: Ich werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme, und ich werde barmherzig sein, wem ich barmherzig bin (2. Mose 33, 19 griechisch). 16 Also kommt es nicht auf den an, der will, noch auf den, der läuft, sondern auf Gott, der sich erbarmt. 17 Denn die Schrift sagt zu[m] Pharao: Dazu habe ich dich erweckt, dass ich an dir meine Kraft erweise und dass mein Name verkündet wird auf der ganzen Erde (2. Mose 9, 16). 18 Also erbarmt er sich, wessen er will; wen er aber will, verstockt er.

19 Du sagst mir nun: Warum tadelt er dann noch? Denn wer kann seinem Vorhaben widerstehen? 20 O Mensch, wer bist du denn, dass du mit deiner Antwort Gott entgegentrittst? Sagt etwa das Gebilde zum Gestalter: Warum hast du mich so gemacht (Jesaja 29, 16 griechisch)? 21 Oder hat nicht der Töpfer, der mit dem Lehm arbeitet, die Macht, aus derselben Masse sowohl ein Gefäß zur Ehre als auch eins zur Unehre zu machen? 22 Wenn aber Gott, der seinen Zorn erweisen und seine Kraft kundtun will, in großer Geduld Gefäße des Zorns, bereitet zum Verderben, getragen hat, 23 und damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an Gefäßen des Erbarmens zeigt, die er im Voraus bereitet hat zur Herrlichkeit...? 24 An denen, die er auch berufen hat — an uns —, nicht nur aus den Juden, sondern auch aus den Völkern, 25 wie er auch bei Hosea sagt:

Ich werde das Nicht-mein-Volk rufen als Mein Volk
und die Nicht-Geliebte als Geliebte
(Hosea 2, 25);
26 und an dem Ort, an dem von ihnen gesagt wird:
Ihr seid nicht mein Volk,
dort werden sie Söhne [oder Kinder] des lebendigen Gottes genannt werden
(Hosea 2, 1 griechisch).

27 Jesaja aber schreit aus über Israel:
Wenn die Zahl der Söhne [oder Kinder] Israels auch wäre wie der Sand am Meer —,
der Rest wird gerettet
(Jesaja 10, 22-23; Hosea 2, 1 griechisch).

28 denn ein Wort vollendend und verkürzend wird der HERR auf der Erde handeln (nach Jesaja 28, 22; 5. Mose 5, 28 griechisch).

29 Und wie Jesaja vorhergesagt hat:
Wenn nicht der HERR Zebaot uns Samen übrig gelassen hätte,
wie Sodom würden wir und Gomorra wären wir gleich geworden
(Jesaja 1, 9 griechisch).

30 Was sollen wir nun sagen? Dass die Völker, die Gerechtigkeit nicht gesucht haben, Gerechtigkeit empfangen haben, die Gerechtigkeit aber aus Glauben, 31 Israel aber, das das Gesetz der Gerechtigkeit gesucht hat, nicht zum Gesetz gelangt ist. 32 Warum das? Weil nicht aus Glauben, sondern aus Werken. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, 33 wie geschrieben steht:
Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses,
und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden
(Jesaja 28, 16; 8, 14).

10



Geschwister, mein Herzenswunsch und Gebet zu Gott für sie richtet sich auf das Heil. 2 Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Gotteseifer haben, aber nicht in Erkenntnis. 3 Denn sie erkennen nicht die Gerechtigkeit Gottes, sondern suchen die eigene Gerechtigkeit aufzurichten und haben sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. 4 Denn Ziel [2] des Gesetzes ist Christus zur Gerechtigkeit jedem, der glaubt.

5 Denn Mose schreibt von der Gerechtigkeit aus dem Gesetz: Der Mensch, der sie [die Weisungen] tut, wird durch sie leben (3. Mose 18, 5). 6 Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sage nicht in deinem Herzen: Wer wird hinaufsteigen in den Himmel (5. Mose 30, 12)? Nämlich, um Christus herabzuholen. 7 Oder: Wer wird hinabsteigen in die Unterwelt (5. Mose 30, 13)? Nämlich, um Christus aus den Toten heraufzuholen. 8 Sondern was sagt er? Nahe ist dir das Wort in deinem Munde und in deinem Herzen. Nämlich das Wort vom Glauben, das wir verkünden. 9 Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als Herrn [3] bekennst und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten erweckt hat, wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber bekennt man zum Heil. 11 Denn die Schrift sagt: Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden (Jesaja 28, 16). 12 Denn es ist kein Unterschied zwischen einem Juden und einem Griechen, denn es ist derselbe Herr aller, der reich ist für alle, die ihn anrufen. 13 Denn jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden (Joel 3, 5 griechisch).

14 Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie aber sollen sie an einen glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören, ohne dass gepredigt wird? 15 Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt sind? Wie geschrieben steht: Wie sehr zur rechten Zeit [4] sind die Füße derer, die Gutes als frohe Botschaft verkünden (Jesaja 52, 7; Nahum 2, 1)!

16 Aber nicht alle gehorchen der frohen Botschaft. Denn Jesaja sagt: HERR, wer glaubt unserer Kunde (Jesaja 53, 1 griechisch)? 17 Also kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Wort Christi. 18 Aber, frage ich, haben sie denn nicht gehört? Im Gegenteil:

Über die ganze Erde ist ausgegangen ihr Schall
und an die Enden des Erdkreises ihre Worte
(Psalm 18, 5 griechisch).

19 Aber, frage ich, hat es Israel denn nicht erkannt? Zuerst sagt Mose:
Ich werde euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk,
über ein unverständiges Volk mache ich euch erzürnt
(5. Mose 32, 21 griechisch).

20 Jesaja aber wagt zu sagen:
Ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht gesucht haben,
ich wurde offenbar denen, die nach mir nicht gefragt haben
(Jesaja 65, 1 griechisch).

21 Von Israel aber sagt er:
Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgebreitet
zu einem ungläubigen und widersprechenden Volk
(Jesaja 65, 2 griechisch).

11



Ich frage nun: Hat denn Gott sein Volk verworfen? Auf keinen Fall. Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, dem Stamm Benjamin. 2 Gott hat sein Volk nicht verworfen (1. Samuel 12, 22; Psalm 94, 14), das er zuvor erkannt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift bei Elia sagt, wie er Gott gegen Israel anrief?

3 HERR, deine Propheten haben sie getötet, deine Opferaltäre haben sie niedergerissen, und ich bin allein übrig geblieben und sie trachten mir nach dem Leben (1. Könige 19, 10.14).
4 Aber was sagt ihm der Gottesspruch? Ich habe mir selbst siebentausend Männer übriggelassen, die nicht für Baal die Knie gebeugt haben. 5 So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Rest entstanden gemäß der Gnadenwahl. 6 Wenn aber durch Gnade, dann nicht mehr aus Werken, sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.

7 Was nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erreicht. Die Erwählung [5] aber hat es erreicht. Die anderen wurden verstockt, 8 wie geschrieben ist:
Gegeben hat ihnen Gott einen Geist der Betäubung,
Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören,
bis auf den heutigen Tag
(5. Mose 29, 3; Jesaja 29, 10).

9 Und David sagt:
Es werde ihr Tisch zum Fallstrick und zum Jagdnetz
und zum Ärgernis und zur Vergeltung für sie,

10 verfinstern werden sich ihre Augen, damit sie nicht sehen,
und ihren Rücken sollst du beständig krümmen
(Psalm 68, 23-24 griechisch).

11 Ich frage nun: Sind sie denn angestoßen, damit sie zu Fall kommen? Auf keinen Fall. Sondern durch ihr Vergehen ist das Heil zu den Völkern gekommen, um sie selbst [wieder] eifersüchtig zu machen. 12 Wenn aber ihr Vergehen Reichtum der Welt ist und ihre Niederlage Reichtum der Völker, um wieviel mehr [wird es] ihre Fülle [sein]?

13 Euch aber, den Völkern, sage ich: Solange ich Apostel der Völker bin, rühme ich meinen Dienst, 14 ob ich vielleicht mein Fleisch [6] eifersüchtig mache und einige von ihnen rette. 15 Denn wenn ihr Verlust Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten? 16 Wenn aber die Erstlingsgabe [vom Brotteig] heilig ist, dann [ist es] auch der ganze Teig. Und wenn die Wurzel heilig ist, dann [sind es] auch die Zweige.

17 Wenn aber einige der Zweige ausgebrochen wurden, du aber, der du ein wilder Ölbaum bist, unter sie eingepfropft bist und Teilhaber der fettspenden Wurzel des [edlen] Ölbaums geworden bist, 18 dann erhebe dich nicht über die [ausgebrochenen] Zweige! Wenn du dich aber erhebst: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [trägt] dich. 19 Du sagst nun: Es wurden Zweige ausgebrochen, damit ich eingepfropft werde. 20 Gut! Im Unglauben wurden sie ausgebrochen, du aber stehst im Glauben. Sei nicht stolz gesinnt, sondern fürchte dich! 21 Denn wenn Gott die naturgemäßen Zweige nicht geschont hat, [musst du damit rechnen,] dass er vielleicht auch dich nicht schonen wird. 22 Sieh also die Güte und die Strenge Gottes: Über die, die gefallen sind, Strenge, über dich aber Güte Gottes, wenn du in der Güte bleibst, damit nicht auch du ausgehauen wirst. 23 Auch jene aber, wenn sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden. Denn die Kraft hat Gott, sie wieder einzupfropfen. 24 Denn wenn du aus dem wilden Ölbaum, zu dem du naturgemäß gehörst, ausgehauen bist und gegen die Natur in einen edlen Ölbaum eingepfropft bist, um wieviel mehr werden diese der Natur gemäß in den eigenen Ölbaum eingepfropft werden!

25 Denn ich will euch nicht unwissend lassen, Geschwister, über dieses Geheimnis, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet, denn Verstockung ist zu einem Teil an Israel geschehen, bis die Fülle der Völker eingeht [7]. 26 Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht:
Kommen wird von Zion der Erlöser,
zu entfernen die Gottlosigkeit von Jakob.

27 Und dies wird ihr Bund mit mir sein,
wenn ich ihre Sünden wegnehme
(Jesaja 59, 20-21; 27, 9).

28 Vom Evangelium her gesehen sind sie zwar Feinde um euretwillen, von der Erwählung her gesehen aber Geliebte um der Väter [und Mütter] willen. 29 Denn unwandelbar sind die Gnadengaben und die Berufung Gottes. 30 Denn wie ihr früher Gott ungehorsam wart, jetzt aber Erbarmen empfangen habt durch ihren Unglauben, 31 so sind auch diese jetzt ungehorsam dem Erbarmen über euch zugute, damit auch sie jetzt [8] Erbarmen empfangen. 32 Denn Gott hat alle zusammen eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich über alle erbarmt.
zur Predigt zu Römer 11, 25-32
33 O Tiefe des Reichtums
und der Weisheit und Erkenntnis Gottes!
Wie unerforschlich sind seine Urteile
und unergründlich seine Wege!
34 Denn wer hat den Sinn des HERRN erkannt?
Und wer ist sein Ratgeber gewesen
(Jesaja 40, 13 griechisch)?
35 Oder wer hat ihm zuvor gegeben,
dass ihm zurückerstattet würde
(Hiob 41, 3)?
36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge.
Sein ist die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

15



7 Darum nehmt einander an, wie auch Christus euch angenommen hat zur Ehre Gottes. 8 Ich sage: Christus ist der Diener der Beschneidung geworden, um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, damit er die den Vätern gegebene Verheißung erfülle. 9 Die Völker aber verherrlichen Gott um seiner Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht:

Deshalb will ich dich preisen unter den Völkern und deinem Namen lobsingen (Psalm 17, 50 griechisch).

10 Und wieder heißt es:
Frohlockt, ihr Völker, mit seinem Volk (5. Mose 32, 43 griechisch).
11 Und wieder:
Lobt, alle Völker, den HERRN,
und es sollen ihn preisen alle Nationen
(Psalm 117, 1).

12 Und wieder sagt Jesaja:
Es wird sein die Wurzel Isai
und der aufsteht, über Völker zu herrschen.
Auf ihn werden Völker hoffen
(Jesaja 11, 10 griechisch).

13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, damit ihr überreich seid an Hoffnung in der Kraft des heiligen Geistes.


übersetzt aus:

NOVUM TESTAMENTUM GRAECE
post Eberhard Nestle et Erwin Nestle communiter ediderunt
Kurt Aland   Matthew Black   Carlo M. Martini   Bruce M. Metzger   Allen Wikgren
apparatum criticum recensuerunt et editionem novis curis elaboraverunt Kurt Aland et Barbara Aland
una cum Instituto studiorum textus Novi Testamenti Monasteriensi (Westphalia)
26. neu bearbeitete Auflage (1898) 1979





Anmerkungen


[1] Entsprechend übersetzen die Zürcher und die Jerusalemer Bibel, die englische Revised Standard Version, Wilckens und Berger/Nord. Andere glauben, dass hier der Christus „Gott” genannt werde. Dass der Messias in Jesaja 7, 14; 9, 5; Sacharja 12, 8 und Psalm 45, 7 ’el bzw. ’elohîm (Gott) genannt wird, heißt aber nicht, dass er nicht mehr unterschieden sei von dem, der über allem ist. [1]

[2] Das griechische Wort telos heißt „Ende, Vollendung, Ziel”. Die meisten Übersetzungen sehen seit Martin Luther Christus als „Ende” des Gesetzes. Die Konkordante Wiedergabe der Heiligen Schrift verwendet „Vollendung”, die Neue Genfer ÜbersetzungZiel”, alle Möglichkeiten möchten Berger/Nord berücksichtigen. Als Ausleger sind etwa Johannes Calvin (zurückhaltend), Karl Barth, Julius Schniewind, Peter von der Osten-Sacken, Roberto Badenas, Bertold Klappert, teilweise Gerd Theißen für „Ziel” oder „Vollendung” eingetreten. [2]

[3] Es muss unterschieden werden zwischen dem HERRN, dem Gottesnamen, und dem messianischen Herrn (kyrios — siehe Anm. 1). [3]

[4] oder: „angenehm”. [4]

[5] gemeint ist hier: der erwählte Teil, der Rest. [5]

[6] gemeint ist: Israel. [6]

[7] Mehr sagt der Römerbrief an dieser Stelle nicht. So übersetzen auch die Jerusalemer und die Elberfelder Bibel, die Konkordante Wiedergabe, Wilckens und englische Übersetzungen. Andere Übersetzungen dagegen fügen hinzu, wohin nach ihrer Meinung die Völker eingehen: „zum Heil”, „zum Glauben” oder „zum Evangelium”. Nach dem Zusammenhang des Römerbriefs und der Bibel wird gemeint sein: „zum Zion” oder „zum Bund”. [7]

[8] Einige alte Handschriften haben das „jetzt” nicht. Luther, die Einheitsübersetzung, die Elberfelder, die Konkordante Wiedergabe, Wilckens und die englische New International Version übersetzen es. Nicht haltbar ist es, „schließlich” einzufügen, was die Neue Genfer Übersetzung tut. [8]






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